Verabschiedung des ehemaligen Schulleiters Bernd Gebkenjans

Lorup: Schulleiter geht nach mehr als 40 Jahren

Lorup. „Macht nicht so viel “– so lautete die Bitte von Bernd Gebkenjans, Schulleiter der Grund- und Oberschule (GOBS) Lorup , in Bezug auf seine Verabschiedung in den Ruhestand. Doch dieser Wunsch blieb unerfüllt. Stattdessen erwarteten ihn beim gestrigen Festakt in der Schulmensa ein Feuerwerk an Darbietungen, ein Haufen Geschenke und zahlreiche Grußworte.

Der Gastgeber, Samtgemeindebürgermeister Werner Gerdes (CDU), würdigte die Verdienste des scheidenden Schulleiters: „Als Pädagoge, aber insbesondere auch als Rektor hast du das Gesicht dieser Schule im Laufe deiner Tätigkeit wesentlich geprägt“, sagte er in Richtung Gebkenjans, der im Mai 1984 die Position des Schulleiters in Lorup übernommen hatte. In seinen 28 Jahren als Rektor habe er sich stets für die Schule starkgemacht und durch seine Beharrlichkeit, gerade in finanziellen Dingen, vieles auf den Weg gebracht, so Gerdes.

Einen detaillierten Einblick in den Werdegang Gebkenjans gab Rita Feldkamp von der Landeschulbehörde. Seit seinem Eintritt in den niedersächsischen Schuldienst im Februar 1975, als Lehrer an der Grund- und Hauptschule Sögel sei Gebkenjans dem Emsland treu geblieben. „Doch das bedeutet nicht, dass Sie sich nicht bewegt haben“, sagte Feldkamp und verwies auf die vielen Herausforderungen, denen Gebkenjans sich in den vergangenen Jahren stellen musste. Feldkamp bescheinigte dem Pädagogen eine „sehr authentische Vita“, auf die er mit Stolz zurückblicken könne.

Noch nie habe er einen Schulleiter erlebt, der einen solch freundlichen und väterlichen Umgangston zu den Schülern pflegte, sagte Konrektor Lothar Schöneberg. Wilhelm Helmer (CDU), Bürgermeister Lorups, wusste hingegen augenzwinkernd zu berichten, dass Gebkenjans so manchem Kommunalpolitiker wohl als Quälgeist in Erinnerung bleiben würde, der sich vehement für die finanziellen Belange der Schule eingesetzt habe.

Der Geehrte war am Ende des Festaktes selbst sichtlich gerührt. „Ich kann gar nicht ausdrücken, wie viel Freude ihr mir mit diesem Tag gemacht habt“, sagte er. Vielleicht bleibe sein Gesicht doch dem einen oder anderen im Sinn, zitierte Gebkenjans zum Abschied aus einem Lied von Hannes Wader.

(Quelle: Der Artikel erschien in der Ausgabe der Emszeitung vom 21. Juli 2012.)

Verabschiedung der Kollegen Maria Krabbe und Ali Diekmann

Gleich zwei Lehrer des Kollegiums Lorup wurden im Rahmen einer kleinen Feier in den Ruhestand verabschiedet:

Alois Diekmann und Maria Krabbe

Zunächst wurden sie vom Kollegium nach einer alten Tradition, der sogenannten “Seilschaft” von zu Hause abgeholt und zur Schule begleitet.

Schulleiter Bernd Gebkenjans bedankte sich in einer kurzen Ansprache für die gute und langjährige Zusammenarbeit bei beiden.

Auch das Kollegium bedankte sich mit einem für sie persönlich gedichteten Ständchen.

Facebook – Fluch oder Segen?

Elterninformationsabend am Schulzentrum Lorup

Diese Frage lässt sich nicht mit einem klaren Ja oder Nein beantworten. Das mussten auch

die Eltern der Schüler des Schulzentrums Lorup feststellen.

Soziale Netzwerke wie SchülerVZ, Twitter, Google+, wer-kennt-wen oder Facebook sind
für Hunderte Millionen Menschen auf unserem Globus ein wichtiger Bestandteil ihres
sozialen Lebens. Auch Millionen Deutsche sind in diesen Online-Communitys angemeldet,
für unsere Kinder sind diese Plattformen häufig der Dreh- und Angelpunkt ihrer sozialen
Kommunikation.

Die vielfältigen Möglichkeiten der Selbstdarstellung, in einem vermeintlich
erwachsenenfreien Raum, sich über gemeinsame Interessen, auch lokal unabhängig,
austauschen zu können und die vielfältigen Kommunikationsmöglichkeiten, zielen genau auf die Bedürfnisse der Jugendlichen ab.

Sie wollen sich zeigen, als „cool“ oder „sexy“! Sie wollen sich darstellen, über sich berichten!
Sie wollen viele Freunde vorweisen können! Sie wollen Mitglied in witzigen Gruppen sein!
Sie wollen viele Nachrichten, auch von Fremden, erhalten! Sie wollen kommunizieren, auch
über (scheinbar) Belangloses! Sie wollen unter sich sein, ohne Erwachsene!

Kurz gesagt, sie betreiben hier einen Teil ihres „Identitätsmanagements“ und ihrer
Beziehungspflege. So faszinierend die Möglichkeiten auch sind, liegen hierin auch die Gefahren. Die Inhalte welche ich auf meinem Account/Benutzerkonto einstelle/poste sind für
Abermillionen Nutzer sicht- und auswertbar wenn ich nicht bestimmte Regeln beachte.

Diese Regeln und „Privatsphäreneinstellungen“ waren das Thema des Informationsabends.

Der Eltern-Medien-Trainer Jürgen Ermes gab einen Überblick über die Bedeutung der Social-
Communitys für unsere Kinder und darüber welche und wie viel Daten preisgegeben werden
können. Hierüber wurde auch lebhaft diskutiert.

Danach zeigte Herr Ermes anhand von praktischen Beispielen welche Möglichkeiten
vorhanden sind seine Daten zumindest vor dem Zugriff durch fremde Nutzer zu schützen.

Nach der ca. 2-stündigen Veranstaltung machten sich die Eltern, gut informiert und mit
zusätzlichem Informationsmaterial versorgt, wieder auf den Heimweg.

In Niedersachsen gibt es etwa 86 Eltern-Medien-Trainer welche für die medienpädagogische
Elternarbeit zur Verfügung stehen.

Auf der Website www.eltern-medien-trainer.de sind diese Eltern-Medien-Trainer verzeichnet.

Informationen für die hiesige Region auch unter [email protected]

Schule und Landwirtschaft

Im nächsten Schuljahr Landwirtschafts-AG

Lorup. Loruper Landwirte haben ihre Hoftore weit gemacht und dem Lehrerkollegium der Grund-

und Oberschule Lorup einen Blick hinter die Kulissen eines Bauernhofes ermöglicht.

Dies berichteten jetzt Wilhelm Munk, Vorsitzender des Landwirtschaftlichen Ortsvereins Lorup,

und Bernd Gebkenjans, Schulleiter in der Hümmlinggemeinde.

„Gleich zugegriffen“ habe Gebkenjans, als Landwirt Munk eine Besichtigung seines Hofes

angeboten hatte. „Wir haben die Gelegenheit für eine schulinterne Lehrerfortbildung genutzt“,

so Gebkenjans weiter. 25 Lehrer waren der Einladung des Landwirtschaftlichen Ortsvereins gefolgt,

um sich direkt in den Betrieben einen Nachmittag lang über Vieh- und Geflügelhaltung zu informieren.

In kleinen Gruppen mit je fünf Lehrern wurden diese zuerst über den Munk-Hof geführt.

Dabei hätten nach Angaben Munks auch Mitglieder der Familien der beteiligten Landwirte

mitgemacht, auch um zu zeigen: In der Landwirtschaft müssen alle mit anpacken. Die Lehrer

warfen bei ihrem ausführlichen Rundgang einen Blick in Munks Hähnchenställe und ließen

sich dort minutiös die Abläufe des Mastbetriebes erläutern. Bei einem kleinen Imbiss hätten sie

mit den Bauern diskutiert und sich nach deren Situation erkundigt, wie Munk sagte. Per Bus

sei es anschließend zum Hof Gerhard Lükens gegangen, wo die Pädagogen die Schweine-

und Bullenhaltung aus nächster Nähe kennenlernen konnten. Mit einem gemeinsamen Grillen

sei die Informationsveranstaltung abgeschlossen worden.

 

 

Schulleiter Gebkenjans sagte, am Ende seien seine Kollegen „total begeistert“ von den

gebotenen Einblicken gewesen. Noch lange nach dem Besuch der Landwirte sei dieser

ein Gesprächsthema im Kollegium gewesen. Neben dieser Begeisterung hat der Nachmittag

auf dem Bauernhof auch konkrete Folgen. Schulleiter Gebkenjans will in Zukunft mit Klassen

die Höfe öfter als außerschulische Lernstandorte ansteuern. Umgekehrt sollen

Landwirtschaftsthemen verstärkt im Unterricht behandelt werden. Landwirt Stefan Lüken habe

das Konzept dafür entwickelt. Im kommenden Schuljahr soll dann im Rahmen des

Ganztagsangebots der Schule ein halbes Jahr lang zwei Stunden pro Woche eine

Landwirtschafts-AG angeboten werden.

Ausbildung zu Schulsanitätern

Unsere Schulsanitäter: Steffen Bartels, Alwina Huber, Tina Dörtelmann, Kristin Lammers, Jenny Scheperjans, Alina Krull, Maria Book und Jannis Haking mit Ingrid Mose (Teamleiterin) und Bernd Gebkenjans (Schulleitung)

Es fehlt Tim Petersen.

Nach erfolgreicher Ausbildung unserer Schüler zum Schulsanitäter werden jeweils zwei Schüler auf dem Grundschulhof sowie zwei Schüler auf dem Oberschulhof ihren Dienst verrichten.

Unter der Leitung eines DRK-Ausbilders erlernten die Schüler das Verhalten bei Notfällen als Ersthelfer. Durch zusätzliche Stunden wurden sie zu Schulsanitätern ausgebildet.

Schulsanitäter helfen bei kleinen Verletzungen und überbrücken im Notfall durch Erste-Hilfe-Maßnahmen die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes. Dadurch können mögliche Folgeschäden gemildert oder vermieden werden. Sie leisten einen wichtigen Beitrag zur Gesunderhaltung der Schüler sowie aller Beschäftigten an der Schule.

Einsatzzeiten: Montag bis Freitag

09:35 Uhr – 9:55 Uhr

11:35 Uhr – 11:55 Uhr